Donnerstag, 13. Oktober 2011

Untersuchungs-Marathon

Jetzt war es endlich soweit, wir haben eine weitere Station in unserem Untersuchungs-Marathon hinter uns gebracht.

Mit unserem Kinderarzt, mit dem ich ja schon praktisch schon seit Anias Geburt auf Kriegsfuss stehe, kam ich auf keinen Nenner.
Er stellt sich stur, schaut nicht auf spezielle Situationen und zieht nur sein Ding durch.
Er hat hier ja auch das Monopol.^^

Also stand das SPZ an, für Finn.
Mir wurde ein Termin frühestens im Februar in Aussicht gestellt.
So habe ich uns erstmal angemeldet und mich tierisch gefreut als uns der erste Termin schon am 10.10. mitgeteilt wurde.

So füllte ich den 12seitigen Fragebogen über Finns Entwicklung, angefangen in der Schwangerschaft.^^

Am Montag hatten wir den Termin bei der Ärztin, wo eigentlich nur eine allgemeine neurologische Untersuchung stattfand.
und es wurde uns ein Termin vorgezogen.

So hatten wir heute den Termin mit der Heilpädagogin, die eigentlich auch nur einen Teil der Untersuchung wiederholte.
Zusätzlich aber noch einige Tests zur Geschicklichkeit durchführte.

Nun wird sie morgen mit der Ärztin Rücksprache halten, dass die Ergo jetzt ohne Unterbrechung weiter geführt wird, weil sie es als dringend ansieht.
Ich hoffe, es klappt !

Die Fahrt zum Krankenhaus war ja wirklich abenteuerlich.
Morgens im mit Schulkindern vollgestopften Bus, dafür am frühen Nachmittag mit fast freier Platzwahl.

Weil Finn udn ich heute noch ein gutes Stück früher aufstehen musste als sonst, waren wir dann auf der Fahrt nach Hause so kaputt dass wir beide einschliefen. :-0
So richtig wieder da war ich erst, als ein paar lärmende Jungs einstiegen. *gg*

Der Termin mit der Psychologin steh erst für Anfang Dezember im Kalender.
Dafür kann ich morgen anrufen und bekomme die nächsten Termine, mal sehen, wen wir da noch so kennen lernen werden.

Sonntag, 9. Oktober 2011

Hilfe !?

Tja, die Hilfe, die ist hier der Witz schlechthin !

Ich hatte ja schon darüber geschrieben, dass mir nach dem Tod von Jürgen genau kein Freund mehr geblieben ist.
Wirklich alle haben sich zurück gezogen, keiner kommt mehr auf mich zu.
Andersherum komme ich an keinen mehr ran, keine Chance.

Wer sich um uns kümmert, das sind ausschliesslich Leute die dafür bezahlt werden. ^^
Diese "Hilfe" läuft ja nun auch schon seit etwa 2 Wochen nach dem Unfall, und wo stehe/stehen wir ich heute !?
Wir haben schon einige dieser Angebote durch, aber mit welchem Ergebnis !?
Das ist doch alles nur Oberflächenkosmetik !

Für mich gibt es hier wirklich gar nichts.
Keinen zum Reden, keinen zum Anlehnen, keiner der mich mal auffängt, mich tröstet oder auch mal einen Tritt gibt.
Das muss ich alles alleine tun, ist ja keiner hier.

Mir bleibt nur, alles mögliche für die Kinder zu tun, zu sehen, dass es ihnen gut geht.
(Und darauf zu warten hier endlich wegzukommen.)