Mittwoch, 28. Oktober 2009

Die letzten Tage

In den letzten Tagen bin ich sehr traurig. Beim kleinsten Anlass fange ich an zu weinen. Ich würde mich gerne in irgendeine Ecke verkriechen. Ich schaue schon gar nicht mehr in den Spiegel, das was mich dort erwartet, sieht grausig aus.
Aber was will ich auch erwarten, bei Schlafproblemen und ständigem Geheul.

Soweit läuft hier zwar alles, nach aussen geht es mir auch ganz gut, nur in mir drinnen tobt es. Ich habe soviel Schmerz in mir und weiss nicht wohin damit.

Am Montag war ich bei meinem Neurologen und der hat mir die Dosis meines Antidpressivums hochgesetzt.
Auf die Wirkung warte ich nun erstmal.

Montag war ich auch wieder bei meiner Psychologin und sie meinte, sie macht sich grosse Sorgen um mich.
Die Grosse geht ja auch wöchentlich zu ihr und was sie angeht, ist läuft es ganz gut.
Der Kleine ist in den letzten Wochen sehr aggressiv geworden, er schlägt bei jedem kleinen Streit. Nächste Woche wird auch er zu der Psychologin gehen. Sie möchte ihn einmal treffen um herauszufinden, was er braucht.

Ich finde das einfach so wahnsinnig ungerecht, ich sitze hier und alles bleibt an mir hängen, was ich alles tun muss, dieser ständige Papierkram.
Zum Glück habe ich Menschen, die mir dabei helfen, aber darum zu bitten fällt mir total schwer.

1 Kommentar:

  1. Ich weiß ja nicht in wie weit er schuldig an diesem Unfall ist, aber 90 Tagessätze sind allein dafür schon zu wenig, dass er sich nur bei euch gemeldet hat um sich aus der Affäre zu retten. Was würdest du für nur 90 Tage geben, in denen du J noch einmal bei dir haben könntest !?
    Tagessätze tun doch nur seiner Geldbörse weh !!
    Er müsste jeden Tag damit bestraft werden zu sehen wie ihr ohne Mann und Papa weiter lebt. Das wäre die gerechte Strafe !!!
    Das ist doch alles ungerecht und macht einen einfach fassungslos...

    Sanja

    AntwortenLöschen