Seit wir vor ungefähr acht Wochen den Kleiderschrank und das grosse Bett aus dem Schlafzimmer wegen dem Sperrmüll abgebaut hatten, lagen sämtliche Kleidungsstücke in A.s Zimmer.
Zumindest die Hälfte. Meine Sachen liegen seitdem in F.s Zimmer.
Aber in A.s Zimmer lag ein Riesenstapel, der mir eigentlich nur noch mit einiger Verrenkung Zugang zum Fenster und A.s Schrank zuliess.
Nun habe ich gestern J.s sämtliche Kleidung in seinen alten Koffer geräumt.
Das war vielleicht ein besch**** Gefühl, seine Klamotten in den Händen zu halten, anzufassen und daran zu riechen, diese vertrauten Stück wegzuräumen.
Und dabei immer wieder zu wissen, dass er die Teile nie wieder anziehen wird.
Es passte fast alles in den Koffer und der steht nun zwar noch im Kinderzimmer, aber neben dem Schrank. In den Keller mag ich sie nicht stellen, da sind sie so weit weg.
Im Flur hängen noch immer seine Jacken an den Haken, an die er sie gehängt hatte.
Das fällt jedem sofort auf, wenn er die Wohnung betritt, und die reagieren mehr oder weniger betroffen.
Mir tut das sehr gut, so sehe ich sie oft am Tag und es gibt mir etwas tröstliches, sie zu sehen und auch ab und an mit der Hand darüber zu streichen.
Leider riecht seine kleidung nicht mehr nach ihm.
Aber sein Kopfkissen riecht noch nach ihm, ich hoffe, es hält sich noch lange. Auch Ania tut es gut, wenn solche Kleinigkeiten im Alltag auftauchen.
vor 2 Jahren

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