Am Samstag lag mal wieder ein Brief vom Anwalt in der Post.
Anbei eine Kopie der gegnerischen Versicherung Abteilung "Personengroßschäden".
Oha, das ist hart, ich habe das immer noch nicht ganz gerafft.
Mein toter Mann ist also ein Personengroßschaden.....
Aber der Inhalt ist auch nicht zu verachten.
Es wird gefragt, warum das Auto erst drei Monate später verwertet wurde.
Ich kann das kaum glauben, dass die sich jetzt deswegen ins Hemd machen.
In dem Auto waren noch viele persönliche Sachen, die geholt werden mussten.
Und in diesem Auto ist mein Mann gestorben und ich war mir unsicher, ob ich es nicht doch noch einmal sehen möchte.
Und ich hatte einfach Angst, das Auto zur Verwertung freizugeben, dann wäre es endgültig weg.
Es war ja schliesslich sein Auto.
Ich kann ja hier nicht alles schreiben, was zur Zeit läuft, aber es ist wirklich der Hammer, was die alle tun.
Ich bin die Frau, die ihren Mann verloren hat und die sind diejenigen, die etwas zu tun haben.
Aber ich werde hingestellt als Sündenbock.
Als würde ich alles zusammenraffen wollen, was mir nicht zusteht.
Dieser andere Mann lässt seine Versicherung zahlen und seinen Anwalt Briefe schreiben, und ich muss immer alles zusammensuchen und einreichen und muss mich am Ende noch dafür rechtfertigen.
Das ist so traurig, ich will das alles ja auch nicht.
Aber ich muss ja, mein Mann ist tot und meinen Kindern und mir steht das nun einmal zu.
Ich hätte auch lieber meinen Mann wieder !!!
vor 2 Jahren

Ute,
AntwortenLöschenich drücke Dich jetzt mal!
Ich finde es großartig, dass Du Dir alles von der Seele schreibst. Mach weiter so!
Und Kopf hoch, Du schaffst das!
Sabi