Sonntag, 27. Dezember 2009

Weihnachten...

endlich vorbei !

Die letzten Tage waren für mich der Horror.
Allein die Gesichter der Kinder als sie ihre Geschenke aupsackten waren wunderschön.
Beide haben sich sehr gefreut, meine kamen sehr gut an. Die Angst war unbegründet.
Es war das erste Weihnachten ohne den Papa und ohne meinen Mann und es war so wahnsinnig leer, ich fühlte mich so alleine als ich da sass und den Kindern zusah.

An allen Abenden war ich sehr früh im Bett, konnte aber trotz der Tropfen nicht richtig einschlafen.
Auch durchschlafen ging nicht F wird jede Nacht wach und weint dann etwa eine halbe Stunde lang.


Nun steht uns noch Silvester bevor, und ich freue mich schon auf das Neue Jahr.
Es kann doch nur besser werden !?
Ich hoffe es, ich möchte endlich wieder ein normales Leben führen.
Für und mit meinen Kindern.

Vorher habe ich ja noch diesen schweren Tag vor mir, an den ich nicht denken mag.
Ich werde an unserem 10. Hochzeitstag an seinem Grab stehen und weinen...
Das kann doch alles nicht wahr sein !

Es ist doch nicht richtig, an so einem Tag alleine zu sein.

Ich würde ihn so wahnsinnig gerne in den Arm nehmen, mein Gesicht an seinen Hals legen und den Geruch seiner Haut einatmen. Über seine kratzige Wange streichen und ihn einfach festhalten.
Ihn noch einmal auf seine warmen weichen Lippen küssen, wie ich es am 10. Juni Mittags getan habe.

Das nächste Mal war er schon tot und sein Mund nicht mehr so warm und weich...
Sein Körper war schon ganz kühl und fühlte sich ein wenig so an, als hätte er geschwitzt.
Seine Lippen waren so fest und kühl und etwas Blut war auf ihnen. Trotzdem fiel es mir nicht schwer ihn anzufassen, zu streicheln und mein Gesicht an seins zu legen, ihn zu küssen.

Er ist tot und so weit weg von mir, ich werde ihn nie wieder küssen können, ich werde bald verrückt.

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