Anonym hat gesagt… Ich weiß ja nicht in wie weit er schuldig an diesem Unfall ist, aber 90 Tagessätze sind allein dafür schon zu wenig, dass er sich nur bei euch gemeldet hat um sich aus der Affäre zu retten. Was würdest du für nur 90 Tage geben, in denen du J noch einmal bei dir haben könntest !? Tagessätze tun doch nur seiner Geldbörse weh !! Er müsste jeden Tag damit bestraft werden zu sehen wie ihr ohne Mann und Papa weiter lebt. Das wäre die gerechte Strafe !!! Das ist doch alles ungerecht und macht einen einfach fassungslos...
Der Unfall war bestimmt keine Absicht! Der Mann wird gestraft genug sein. Ich möchte nicht jeden Tag aufs neue aufwachen und wissen, das ich einen Menschen getötet habe...
ich kann verstehen, dass Dich das sehr wütend und unendlich traurig gemacht hat. Leider werden in unserem Staat die Prioritäten falsch gesetzt. Wenn er Steuern hinterzogen hätte, wäre die Strafe wesentlich höher ausgefallen.
Und zu dem 3. Kommentar: Ich finde es einfach nur feige, so etwas anonym zu schreiben. Natürlich war es ein Unfall und sicher nicht absichtlich. Trotzdem ist die Strafe ein Witz für ein Menschenleben.
Sicherlich sind 90 Tagessätze nicht mit dem Leben eines Menschen zu vergleichen. Aber ganz ehrlich, er wird es nicht mit Absicht getan haben. Er wird es auch nie vergessen. Was wäre denn Eurer Meinung nach die gerechte Strafe ? Auch töten ?
bin ja eher der stille Leser, aber ich denke dass bei dem Urteil schon etwas anders hätte entschieden werden können. Wieso z.B: wird diesem Mann nicht der Führerschein entzogen und erst nach neuer Prüfung wieder ausgehändigt. Es kann doch keiner sagen, ob und wie weit dieser Mann noch Verkehrstauglich ist. Wieso also keine erneute Prüfung!?
Ja Christine da hast du eigentlich Recht. Es geht schnell sich ein Urteil über jemandem zu bilden, den man nicht persönlich kennt.Es muss aber hart sein für Ute zu hören, dass er 90 Tagessätze bekommt. Er hat sich erst kurz vorm Termin bei ihr gemeldet!! Das hätte er vorher machen können und sei es einfach nur durch seinen Anwalt. Ich kann mich nicht in seiner Lage versetzen und möchte ich auch nicht. Als mein Mann gestorben ist, habe ich auch nach einem Schuldigen gesucht. Hätte nicht vorher jemand was merken können usw.. Heute denke ich auch nicht mehr so, aber von Ärzten kann man auch keine Entschuldigung ( ups...hätte man ihn an einer Vorsorge erinnern sollen?) verlangen. Aber von einem Unfallbeteiligten!! Ganz egal ob schuldig oder nicht. Wenn er Herz hat und nachts auch weint, hat er seine Frau die ihn tröstet! Ute muss ihre Kinder trösten und hat keine Zeit um selbst mal richtig zu weinen. Ich weiß nicht wie man ihn richtig bestraft.Ich möchte auch in diesem Fall kein Richter sein.Wenn man ihn damit bestraft sich die traurigen Kinder anzusehen, könnte er vielleicht auch danach Hause gehen und dort abschalten und nicht mehr dran denken.Wenn es jemand wäre, den ich persönlch kenne, würde ich ihm das sogar wünschen! Aber wir kennen "ihn" nun mal nicht und wenn nur aus einem Bericht von Ute. Das hier ist ihr Tagebuch und ich denke wir stehen in diesem Moment auf ihrer Seite und empfinden mit ihr. Vielleicht würden wir anders denken, wenn "er" eins schreiben würde. Wäre es dann umgekehrt und wir würden uns auf seiner Seite stellen??? Wahrscheinlich schon, weil wir Utes Seite nicht kennen.Dann würden wir uns vielleicht sogar fragen...warum hat Ute ihn nicht mal angeschrieben?? Sie muss doch wissen wie er leidet.. Es ist einfach nur schlimm das es solche Unfälle gibt und Unschuldige darunter leiden müssen. Zu dem "anonymen Absender" bleibt mir nur zu sagen, dass er besser anonym bleibt. Er wäre auch einer der sich erst vorm Termin meldet!!
So das musste ich mal sagen. Hoffe nicht das ich jetzt hier ein Chaos angerichtet habe. Und wenn sollte Ute meinen Kommentar löschen!
der Mann hat doch nicht vorsätzlich den Wagen deines Mannes gerammt.
Mein Onkel war auch mal an einem sehr schweren Unfall beteiligt. Im gegnerischen Auto verstarben zwei Teenager - der eigentliche Verursacher hat das Weite gesucht.
Aber dennoch hat mein Onkel die beiden frontal in die Seite gerammt, wurde selber schwerstens dabei verletzt und die beiden jungen Menschen verstarben.
Er bekam keine Strafe, soweit ich mich erinnern kann, die Eltern der beiden Teenager haben ihn sicherlich dafür gehasst.
Aber glaube mir, es vergeht nicht ein Tag (und das Ganze ist Anfang der 90iger geschehen), an dem er nicht an diesem Unfall denkt und die Spätfolgen noch immer körperlich vor Augen hat.
man kann es wirklich nicht aufrechnen und trotzdem seid Euch gewiss, dass der Mann diesen Unfall nie, nie, nie mehr vergessen kann. Mir ist "nur" mal eine Radfahrerin ins Auto gefahren. Wir waren irgendwie beide "Schuld", haben beide falsch reagiert und nicht genug aufgepasst. Ich vergesse diese Stelle nie und auch die Situation nicht, obwohl die Frau nochmal mit Prellungen davon gekommen war. Es prägt sich trotzdem für immer ein!!!!!!!
Die Höhe der Strafe wäre nur für Dich, Ute, vielleicht eine Art Genugtuung, aber es bringt ja auch nicht den verstorbenen Ehemann zurück. Den Führerschein zu entziehen oder auch das Auto wegzunehmen fände ich eine viel bessere Lösung und ich frage mich, warum soetwas nicht gemacht wird. Oder wurde es gemacht? Wenn man z.B. mit viel Alkohol im Blut erwischt wird, ist doch auch erstmal der Lappen weg, oder? Oder wenn man extrem viel zu schnell gefahren ist. Da muss doch bei einem Unfall mit Todesfolge auch der Führerschein entzogen werden.
Liebe Ute, das muss sehr sehr schlimm sein für euch, die Strafe ist ein Witz, auch wenn es keinen Trost für das Geschehene geben kann, aber 90 Tagessätze? ich kann´s nicht verstehen lg mia
Ach,aber was sollen da Tagessätze??? Weißt Du Ute, Dein Mann inst fort und das ist das Entsetzliche. Ich fühle solches unfassbare Mitleid mit Dir, ich weiß wie es ist, wenn man verzweifelt versucht, nicht zu begreifen, dass der andere "fort" ist... die Hölle.. Aber der Unfallverursacher ist doch nicht das Problem. Ob der man feige ist oder nicht, sich gemeldet hat oder nicht. Er wollte das ganz sicher nicht, er wird auch sein Päckchen zu tragen haben. Uns hat vor 5 Jahren mal jemand umgefahren, und einfach nicht wahrgenommen, frontal in uns gekracht. Die Verletzungen waren schlimm, aber Groll gegen den Verursacher hatte keiner von uns. Es ist alles Schicksal, da bin ich ganz sicher. So schrecklich es manchmal ist. Ich wünsche Dir alles erdenklich Liebe!
Oh Ute, wie furchtbar muss das für Euch sein, 90 Tagessätze sind doch ein Witz, aber so ist unser Rechtsstaat.
AntwortenLöschenDu schreibst es ist noch nicht vorbei, was kommt nun noch, Berufung?
Alles Liebe,
Dreamy
Anonym hat gesagt…
AntwortenLöschenIch weiß ja nicht in wie weit er schuldig an diesem Unfall ist, aber 90 Tagessätze sind allein dafür schon zu wenig, dass er sich nur bei euch gemeldet hat um sich aus der Affäre zu retten. Was würdest du für nur 90 Tage geben, in denen du J noch einmal bei dir haben könntest !?
Tagessätze tun doch nur seiner Geldbörse weh !!
Er müsste jeden Tag damit bestraft werden zu sehen wie ihr ohne Mann und Papa weiter lebt. Das wäre die gerechte Strafe !!!
Das ist doch alles ungerecht und macht einen einfach fassungslos...
Sanja
HALLOOO?
AntwortenLöschenDer Unfall war bestimmt keine Absicht! Der Mann wird gestraft genug sein. Ich möchte nicht jeden Tag aufs neue aufwachen und wissen, das ich einen Menschen getötet habe...
Hallo Ute,
AntwortenLöschenich kann verstehen, dass Dich das sehr wütend und unendlich traurig gemacht hat. Leider werden in unserem Staat die Prioritäten falsch gesetzt. Wenn er Steuern hinterzogen hätte, wäre die Strafe wesentlich höher ausgefallen.
Und zu dem 3. Kommentar: Ich finde es einfach nur feige, so etwas anonym zu schreiben. Natürlich war es ein Unfall und sicher nicht absichtlich. Trotzdem ist die Strafe ein Witz für ein Menschenleben.
Sicherlich sind 90 Tagessätze nicht mit dem Leben eines Menschen zu vergleichen. Aber ganz ehrlich, er wird es nicht mit Absicht getan haben. Er wird es auch nie vergessen. Was wäre denn Eurer Meinung nach die gerechte Strafe ?
AntwortenLöschenAuch töten ?
Vergebung vielleicht eines Tages....
Christine
Hallo
AntwortenLöschenbin ja eher der stille Leser, aber ich denke dass bei dem Urteil schon etwas anders hätte entschieden werden können.
Wieso z.B: wird diesem Mann nicht der Führerschein entzogen und erst nach neuer Prüfung wieder ausgehändigt. Es kann doch keiner sagen, ob und wie weit dieser Mann noch Verkehrstauglich ist. Wieso also keine erneute Prüfung!?
Ja Christine da hast du eigentlich Recht. Es geht schnell sich ein Urteil über jemandem zu bilden, den man nicht persönlich kennt.Es muss aber hart sein für Ute zu hören, dass er 90 Tagessätze bekommt. Er hat sich erst kurz vorm Termin bei ihr gemeldet!! Das hätte er vorher machen können und sei es einfach nur durch seinen Anwalt. Ich kann mich nicht in seiner Lage versetzen und möchte ich auch nicht. Als mein Mann gestorben ist, habe ich auch nach einem Schuldigen gesucht. Hätte nicht vorher jemand was merken können usw.. Heute denke ich auch nicht mehr so, aber von Ärzten kann man auch keine Entschuldigung ( ups...hätte man ihn an einer Vorsorge erinnern sollen?) verlangen. Aber von einem Unfallbeteiligten!! Ganz egal ob schuldig oder nicht. Wenn er Herz hat und nachts auch weint, hat er seine Frau die ihn tröstet! Ute muss ihre Kinder trösten und hat keine Zeit um selbst mal richtig zu weinen. Ich weiß nicht wie man ihn richtig bestraft.Ich möchte auch in diesem Fall kein Richter sein.Wenn man ihn damit bestraft sich die traurigen Kinder anzusehen, könnte er vielleicht auch danach Hause gehen und dort abschalten und nicht mehr dran denken.Wenn es jemand wäre, den ich persönlch kenne, würde ich ihm das sogar wünschen! Aber wir kennen "ihn" nun mal nicht und wenn nur aus einem Bericht von Ute. Das hier ist ihr Tagebuch und ich denke wir stehen in diesem Moment auf ihrer Seite und empfinden mit ihr. Vielleicht würden wir anders denken, wenn "er" eins schreiben würde. Wäre es dann umgekehrt und wir würden uns auf seiner Seite stellen??? Wahrscheinlich schon, weil wir Utes Seite nicht kennen.Dann würden wir uns vielleicht sogar fragen...warum hat Ute ihn nicht mal angeschrieben?? Sie muss doch wissen wie er leidet..
AntwortenLöschenEs ist einfach nur schlimm das es solche Unfälle gibt und Unschuldige darunter leiden müssen.
Zu dem "anonymen Absender" bleibt mir nur zu sagen, dass er besser anonym bleibt. Er wäre auch einer der sich erst vorm Termin meldet!!
So das musste ich mal sagen. Hoffe nicht das ich jetzt hier ein Chaos angerichtet habe. Und wenn sollte Ute meinen Kommentar löschen!
Sanja
Hallo,
AntwortenLöschender Mann hat doch nicht vorsätzlich den Wagen deines Mannes gerammt.
Mein Onkel war auch mal an einem sehr schweren Unfall beteiligt. Im gegnerischen Auto verstarben zwei Teenager - der eigentliche Verursacher hat das Weite gesucht.
Aber dennoch hat mein Onkel die beiden frontal in die Seite gerammt, wurde selber schwerstens dabei verletzt und die beiden jungen Menschen verstarben.
Er bekam keine Strafe, soweit ich mich erinnern kann, die Eltern der beiden Teenager haben ihn sicherlich dafür gehasst.
Aber glaube mir, es vergeht nicht ein Tag (und das Ganze ist Anfang der 90iger geschehen), an dem er nicht an diesem Unfall denkt und die Spätfolgen noch immer körperlich vor Augen hat.
Nur mal so als Standpunkt der andern Seite.
Für Dich, Ute, alles Liebe...
Ano wegen Onkel
Hallo Ute und die anderen,
AntwortenLöschenman kann es wirklich nicht aufrechnen und trotzdem seid Euch gewiss, dass der Mann diesen Unfall nie, nie, nie mehr vergessen kann.
Mir ist "nur" mal eine Radfahrerin ins Auto gefahren. Wir waren irgendwie beide "Schuld", haben beide falsch reagiert und nicht genug aufgepasst. Ich vergesse diese Stelle nie und auch die Situation nicht, obwohl die Frau nochmal mit Prellungen davon gekommen war. Es prägt sich trotzdem für immer ein!!!!!!!
Die Höhe der Strafe wäre nur für Dich, Ute, vielleicht eine Art Genugtuung, aber es bringt ja auch nicht den verstorbenen Ehemann zurück.
Den Führerschein zu entziehen oder auch das Auto wegzunehmen fände ich eine viel bessere Lösung und ich frage mich, warum soetwas nicht gemacht wird. Oder wurde es gemacht?
Wenn man z.B. mit viel Alkohol im Blut erwischt wird, ist doch auch erstmal der Lappen weg, oder? Oder wenn man extrem viel zu schnell gefahren ist. Da muss doch bei einem Unfall mit Todesfolge auch der Führerschein entzogen werden.
Liebe Grüsse
asty
Liebe Ute,
AntwortenLöschendas muss sehr sehr schlimm sein für euch, die Strafe ist ein Witz, auch wenn es keinen Trost für das Geschehene geben kann, aber 90 Tagessätze? ich kann´s nicht verstehen
lg mia
Ach,aber was sollen da Tagessätze??? Weißt Du Ute, Dein Mann inst fort und das ist das Entsetzliche. Ich fühle solches unfassbare Mitleid mit Dir, ich weiß wie es ist, wenn man verzweifelt versucht, nicht zu begreifen, dass der andere "fort" ist... die Hölle..
AntwortenLöschenAber der Unfallverursacher ist doch nicht das Problem. Ob der man feige ist oder nicht, sich gemeldet hat oder nicht. Er wollte das ganz sicher nicht, er wird auch sein Päckchen zu tragen haben.
Uns hat vor 5 Jahren mal jemand umgefahren, und einfach nicht wahrgenommen, frontal in uns gekracht. Die Verletzungen waren schlimm, aber Groll gegen den Verursacher hatte keiner von uns. Es ist alles Schicksal, da bin ich ganz sicher. So schrecklich es manchmal ist.
Ich wünsche Dir alles erdenklich Liebe!