Mittwoch, 7. April 2010

Tolle Ostern

Eeeeendlich haben wir es geschafft.
Im wahrsten Sinne des Wortes, ich bin geschafft.

Ende letzter Woche sind wir wieder zu meiner Mutter übergesiedelt, über die Feiertage.
Da war mir schon immer so übel und mein Kreislauf spielte verrückt.
Samstag morgen musste F ins Bad und ich sollte mitgehen.
Ich habe dann die Tür geschlossen und das nächste an das ich mich erinnern konnte, war der heftige Schmerz in meiner rechten Schläfe und Fs Frage, warum ich mich hingesetzt habe.
Ich war an der Tür hinunter gerutscht und habe mir den Kopf heftig angeschlagen, es tut noch immer sehr weh.


Am Montag war ich mit F und Mutter endlich mal wieder auf dem Friedhof und habe wieder etwas getan.
Es kam ein neues Gesteck drauf und von uns beiden jeweils ein frischer Strauss. Dazu noch einige kleine Deko-Sachen, bisschen Gedöns dass von mir gekauft werden wollte.
F hat sich gefreut und alles aufgestellt, auch bei dem Opa, der nur 10 Meter entfernt liegt.
Er hat auch mit Freuden gesehen dass die Gärtner das Wasser wieder angestellt haben.
Das macht er wirklich am liebsten, giessen.
Er steht dann so gut wie die ganze zeit am Hahn, füllt Giesskanne um Giesskanne und versorgt alles und jedes mit Wasser, ob es will oder nicht.
Er kommt dann auch im Sommer, wenn wieder jeden Tag gegossen werden muss, mit.





Und das absolute Highlight war das Erlebnis, einen Rettungswagen mit Sirene und Blaulicht nicht nur an uns vorbei rauschen zu sehen.

Am Montag abend haben die Kinder im Wohnzimmer meiner Mutter getobt.
Und es steht dort ein grosser massiver Tisch mit Glasplatte.
Dort ist F mit dem Kopf an die Kante geschlagen.
Er hat einen Ratscher am Augenlid und eine tiefe Wunde zwischen den Augen, die entsetzlich geblutet hat.
Ich habe nur das Handtuch gehalten und habe versucht das Kind zu beruhigen, ich kam mir vor wie fern gesteuert, alles lief automatisch.
Meine Mutter rief den Rettungswagen und die kamen zum Glück schnell.
Einer der beiden Sanitäter ist der Vater einer Schulkameradin As.
Von dem bekam F dann nach der ersten Versorgung einen Teddy von der Aktion Teddybär, der ihn trösten sollte.
Im Krankenhaus wurde erst geröntgt und dann wurde die Wunde geklebt.
Und dann durften wir wieder nach Hause fahren.



Und das grosse Zittern bekam ich erst, als wir wieder zu Hause waren. Ich fühlte mich so elend.
Ich bin dann auch früh ins Bett, ich war kaputt.

Der Kleine hat alles gut überstanden, er war Dienstag am Nachmittag schon wieder im Kindergarten. Und seinen Teddy hat er natürlich gleich mitgenommen und herumgezeigt, der nun bei ihm im Bett schläft.

A und meine Mutter hat es aber ähnlich wie mich mitgenommen. A war völlig fertig, hat geweint und hatte Panik davor Blut zu sehen. Und das er brechen könnte, da ist sie eh sehr empfindlich.

1 Kommentar:

  1. Hallo Ute,
    bitte geh zum Arzt wegen deinen Kreislaufproblemen - lass es abklären!
    Sei dir bitte wichtig genug, das du das nich einfach wieder auf die leichte Schulter nimmst.

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