Das "nachhausekommen" war heute wieder schlimm für mich.
Am Sonntag fuhr meine Schwester wieder nach Hause, das war wieder so wahnsinnig traurig.
Ich wünschte, sie wäre mir näher, räumlich.
Als die Kinder am Morgen noch bei meiner Mutter waren, habe ich es hier wieder etwas wohnlicher gemacht, bevor sie nach Hause kamen, noch einiges eingekauft, es noch einmal genossen, alleine im Buchladen zu stöbern.
Ich habe ja schon immer sehr gerne gelesen, und ich habe kurz nach Jürgens Tode wieder angefangen zu lesen, wie vorher, nur noch mehr.
Auch die Themen waren wie vorher, am liebsten Thriller, immer mal wechselnde Richtungen, zur Zeit lese ich gerne gute deutsche Bücher.
Im Monat schaffe ich aber nur 2-3 Bücher, ich habe eigentlich nur abends Zeit um in Ruhe zu lesen, aber da bin ich meist so müde.
In der Zwischenzeit habe ich auch einige, wenige Bücher über Trauer(- arbeit) gekauft, eigentlich nur so alibimässig.
In zwei Bücher habe ich reingelesen.
Beim ersten ginge es um Frauen, die ihre "Männer" verloren, ohne Abschied
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So, Dienstag, ich schriebe weiter.
In der Zwischenzeit, also von 23 h bis jetzt ist einiges passiert.
Finn kam am späten Abend ins Wohnzimmer, mit Hals- und Bauchschmerzen.
Er hat sich dann schonmal hingelegt während ich mich bettfertig machte.
In der nächsten halben Stunde sind wir dann im fünf-Minutentakt aufs Klo.
Beim letzten Mal rannte er los, ins Wohnzimmer, wo ich schon einen Eimer bereitgestellt hatte.
Leider hat er es nicht mehr bis zum Eimer geschafft.
Die Pfütze auf dem Boden war riesig, zu Erkennen waren noch die Reste von der Bärchenwurst.
Finn habe ich dann auf einem Stuzhl geparkt, mit Eimer zwischen den Knien.
Habe dann den Mist aufgewischt, Boden gewienert und dann haben wir uns selber frisch gemacht.
Das war echt fies !
Aber immerhin ging es Finn danach wieder besser und er war in nullkommanix eingeschlafen und ich konnte noch lesen.
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So, die Bücher.
Also, das erste Buch waren Erfahrungsberichte mehrerer Frauen.
Da war ein Bericht einer Frau, die ihren Mann auch durch einenn Verkehrsunfall verlor.
Den habe ich glesen und einige andere Texte habe ich angelesen.
Dann mochte ich einfach nicht mehr.
Der Bericht der ersten Frau, machte mir ein wenig Mut, weil ich nun weiss, das manche Phasen und Gedanken "normal" sind, wenn man seinen Mann "so" verliert.
Die anderen brachten mir einfach nichts.
Und das zweite Buch war für mich einfach nicht zu ertragen, ich fühlte mich nicht angesprochen, bekam ganz schlimme Gedanken.
Das Buch tat mir nicht gut, also steht es wieder im Regal.
vor 2 Jahren

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