Montag, 27. Dezember 2010

Weihnachten & verabschieden

Seit heute Mittag sind wir also wieder zu Hause.
Und ich freue mich, es war schon den ganzen tag die Freude, endlich nach Hause zu können.

Es ist zwar auch mit 31 noch ganz nett, wenn man abends im Bett liegt und die eigene Mutter macht das Licht aus. ;-)
Und auch, dass man nicht selber kochen muss und auch nicht einkaufen und so.

Dafür ist es aber nervenaufreibend, mit Mutter & Oma (!!) zusammenzuhängen.
Einzeln gehts noch, aber zusammen...

Dafür brauche ich auch noch Abstand um das Weihnachtsfest zu verdauen.
Es war schon recht gruselig, ein emotionaler Supergau.
Nicht wegen Jürgen, an ihn habe ich die ganze Zeit gedacht, auch mit viel Wehmut, aber ich habe mich vor allem gefreut, dass sich die Kinder so über ihre Geshenke gefreut haben.
Es war eher so die Familie um uns herum die so unter diversen Ausfällen litt, es war nicht schön.

Ania hat heute mal direkt einen Teil ihrer Gutscheingeschenke zurück in die Läden getragen und kam recht bepackt wieder nach Hause.

Ja, und meine Geschenke waren auch sehr schön.
Es gab zwei "Neue" für meine Engelecke (die gar keine "Ecke mehr ist).


Ganz schlimm war diesmal wieder das Verabschieden.
Ich war ja schon so traurig, weil meine Schwester auch dieses Jahr nicht bei uns sein konnte.
Und ich habe mich so gefreut, das dann wenigstens mein Bruder mit uns feierte.
Ihn mussten wir schon am 2. Feiertag verabschieden, weil er zurück "nach Hause" fahren musste.
Ich bin nicht mit zur Bushaltestelle gegangen, sondern nach Hause.
Das war so hart, ihn da weggehen zu sehen.
Und ich wollte einfach alleine sein und nicht beim Weinen beobachtet werden.
Und bin hergegangen, ein bisschen was erledigen.

Ich finde es so schrecklich, dass alle Menschen, die mir am Herzen liegen (uuuh, wie kitschig^^) alle so (einige zum Teil sehr)weit weg wohnen.

Und immer dieses verdammt Verabschieden !!
Ich kann das echt nicht haben, es tut mir immer sehr weh.

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