Mittwoch, 6. Oktober 2010

Da war er nun, der Anruf der Schule

Hatte heute ein sehr gutes, intensives Gespräch mit unserer FH, besonders über die Beziehung zwischen Ania und mir, die nicht gut ist.
Wir haben lange geredet.
Ich denke jedes Mal vorher, was ich bloss so lange reden soll und wenn wir dann erstmal hier sitzen, vergeht die zeit wie im Flug.
Die Frau ist aber auch wirklich eine Perle !

Na, nun als wir heute hier sassen klingelte das Telefon.
Das war der Anruf, auf den ich schon fast seit Wochen wartete.
Es war Anias Klassenlehrer, der mich über einen Vorfall informierte, der bei Anai heute morgen vorgefallen war.
Ich mag nicht ins Detail gehen, auf jeden Fall war es sehr gefühlsgeladen.

Nun rief er mich also an und klang total hilflos.
Er hatte ja auch erst heute von "unserem Schicksalsschlag" erfahren.
Mist, ich hätte doch wirklich schon eher dort anrufen sollen, für ein Gespräch.
Glücklicherweise war ja unsere FH hier und sie sagte, sie kommt zum Gespräch mit, als Unterstützung, und zu erklären, wie die Situation bei uns zu Hause ist.

Der Termin wird dann direkt am Montag nach den Ferien sein.
Ich bin gespannt, wie es läuft.
Ich hoffe, der erste Eindruck des Lehrers trügt nicht.
Er ist ein junger, netter und sympathischer Mensch.
Am Telefon aber eben ziemlich überfordert, so einen Fall hat man als Lehrer ja nun auch nicht oft.
Immerhin muss ich da nicht alleine hingehen.

1 Kommentar:

  1. Ja so eine Situation kenne ich...
    Aber egal wie man es macht, ist es nicht richtig. In der Grundschule hatten wir durch die Wahrheit nur Probleme. War Chanice krank, hieß es ich wäre wohl wieder überfordert.
    Jetzt in der Realschule habe ich es auch später erzählt, damit man Chanice unvoreingenommen kennen lernt. Erst als es auch zu so einen heftigen Gefühlsausbruch kam, bin ich zur Schule gegangen.
    Nun kennt der Lehrer 2 Seiten von Chanice und weiß wie er mit ihr umgehen muss.
    Also eine reine Bauchentscheidung...wie bei dir vielleicht auch:)

    Sanja

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