Tja, was soll ich schreiben !?
Wie man merkt, es geht gerade nichts.
Am Dienstag kam der erste Schwung Umzugskartons, mal sehen, wieviele ich dann noch nachbestellen muss.
Immerhin, zwei haben wir schon voll.
70 Liter sind ja nix.^^
Ansonsten alles schlecht.
Ich bin hier anscheinend der Verräter, der Feind sozusagen.
Ich mache mich aus dem Staub, lasse alles hier, tu meinen Kindern nichts Gutes, den Omas nicht und überhaupt.
Dazu eine Schei**angst vor dem Umzug.
Die Schwiegerfamilie mag mich nicht mehr, dreht mir den Rücken zu und wendet sich auf der Strasse ab, seit sie wissen das wir umziehen.
Klar, in Berlin gibt es Menschen die alles tun, damit wir dort heil ankommen, die ihr letztes Hemd geben, aber das ist so neu, gab es bisher in meinem Leben nicht, das jemand etwas tat ohne eine Gegenleistung zu verlangen, ausser Jürgen.
Sonst bin ich immer diejenige die tut/tun muss.
Und trotzdem hoffe ich die ganze Zeit das vielleicht irgendwann/irgendwo jemand um die Ecke kommt und mich bittet hierzubleiben, um meinetwillen.
Aber da gibt es ja keinen... :'-(
vor 2 Jahren

Liebe Ute,
AntwortenLöschenich lese ein Weilchen schon hier mit und kann Ihnen aus eigener Erfahrung sagen: Leben Sie Ihr Leben.
Andere, die nicht das hinter sich haben, was Sie hinter sich haben, haben immer gut und leicht reden. Machen Vorschläge usw., wissen aber in Wirklichkeit nicht, wie sie selbst in einer vergleichbaren Situation reagieren würden.
Nehmen Sie Ihren Jürgen im Herzen mit nach Berlin, und für das Grab gibt es die Möglichkeit, eine gute Pflege zu organisieren.
Ich wünsche Ihnen alles Gute.
Hallo Ute !
AntwortenLöschen"Anonym" hat Recht !!! Keiner kann dir vorschreiben was du zu tun hat und auch keiner weiß was gut für dich oder euch ist!
Ich bin auch weggezogen aus dem Ort, wo die Leute die Strassenseite wechseln oder mit gesenktem Kopf an mir vorbei laufen.Nur weil sie nicht wissen, wie sie mit mir und den Kindern umgehen müssen.
Was deine Schwiegereltern angeht, kann ich sie gar nicht verstehen!! Die ertränken wahrscheinlich in Selbstmitleid. Erst verstirbt ihr Sohn und dann "nimmst" du ihnen noch die Kinder !?
Dabei denkt doch keiner an dich!!
Mach dir auch über das Grab keine Gedanken.Auf einigen Friedhöfen ist es erlaubt, das Grab mit Kies zu bedecken.Das habe ich auch getan und es sieht immer schön geflegt aus.Dazu habe ich ein paar kleine Büsche gepflanzt und die Kinder haben es geschmückt mit Engeln usw.
Auch hast du bestimmt die Möglichkeiten auf dem Friedhof nach einer Hilfe zu fragen. Oder Jürgens Freunde zu bitten ab und zu mal nach dem Rechten zu sehen!
Mach dir keine Gedanken und freue dich auf den Neuanfang auch wenns erst weh tut und du eine riesen Angst hast!!
LG
Sanja
Liebe Ute,
AntwortenLöschenhoffe nicht darauf, wenn sie Dir jetzt den Rücken kehren (und das ist ja wohl erbärmlich) dann kannst Du auf irgendwelche Scheinheilgkeiten verzichten.
Schaut jetzt nach vorne, macht einen Neuanfang in der Nähe von Leuten die Euch lieben und die es ehrlich meinen. Und Jürgen ist sowieso immer in Euren Herzen dabei.
Aber hol Dir auch nach dem Umzug unbedingt professionelle Hilfe, die brauchst Du unbedingt. Du musst die Trauer zulassen, aufarbeiten und weitermachen, Dir und Deinen Kindern zuliebe.
LG
Birgit
P.S. Habe alle paar Tage reingeschaut, ob Du was geschrieben hast