Samstag, 2. Juni 2012

Kopien und so

Hui, ich weiss gar nicht, wo ich anfangen soll.
In den vergangenen Wochen ist hier wieder vieles passiert.

Zwischenzeitlich kam ein Brief vom Bezirksamt dass unser Widerspruch eingegangen ist.
So hatten wir die Möglichkeit dem fristwahrenden Widerspruch die Begründung hinterher zu schicken, die Papa mit zwei seiner Kollegen formuliert hat.
Der Brief wurde vor gut einer Woche abgegeben und so warten wir nun auf eine Antwort.
Fürchterlich so in der Luft zu hängen, zu warten und hoffen, dass es gut ausgeht.

In Sachen Wohnung, na ja...

Dafür geht es hier mit dem Einpacken gut voran, es hakt nur manchmal etwas, aber wir müssen ja vorankommen.
Vor zwei Tagen ist das geschehen vor dem ich mich gegruselt habe, seit wir angefangen haben Kartons zu packen.
Ich musste mich durch drei Kartons wühlen, weil ich etwas gesucht habe.

Ich hatte meine Schwester gefragt, ob sie die Trauerrede noch einmal lesen möchte, weil es ja nun schon so lange her ist, dass wir sie in der Kapelle hörten bei Jürgens Beerdigung.
(Ich finde es immer schön, jetzt nach so langer Zeit mal wieder zu lesen was unser Pastor dort währen der Trauerfeier vorgetragen hat. Das Meiste habe ich ja gar nicht richtig wahrgenommen.)
Das haben wir aber vergessen als sie hier war. Waren ja auch nur zwei Wochen *hüstel.*

Nun stand ich gestern mit kleinem Kind under Muttern im Schreibwarenladen und habe die Verkäuferin am Kopierer herausgefordert.
Es galt die Trauerrede dreimal zu kopieren und den Brief an den Edgar (den Unfallverursacher), das waren dann dreimal zehn Seiten und viermal acht Seiten.
Diese Seiten hatte sie dann am Ende alle durcheinander gebracht, und ich frage mich gerade ob es bei Kopiergeräten nicht so eine "Seiten-ordnen-Taste" gibt wie an meinem Drucker.

Mit dem grossen Packen Papier sass ich zwei Stunden später bei meiner Mutter und wir versuchten uns am Sortieren.
Ist sehr niedlich gewesen, wir versuchten die Seiten zu ordnen ohne richtig darin zu lesen, das wollten wir uns "aufsparen" für einen späteren Moment der Ruhe.

Eine Brief-Kopie habe ich gleich bei ihr gelassen, eine weitere habe ich für meine Schwester zusammen mit der Rede eingetütet.

Nun muss ich mich nur noch überwinden und den Biref an den Edgar abschicken.^^

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