Samstag, 2. Juli 2011

Arzttermin, Geburtstag und ein Haustier

Zuerst mal : Ich huste !!
Seit knapp zwei Wochen und ich habe die Nase voll.
Immerhin bin ich jetzt über die fiese Phase hinweg in der jedes Husten einen Brummschädel verursacht, die Brust tut nicht mehr so weh und der Hals ist auch nicht mehr so wund.
Dafür fehlt mir jetzt ab und zu nach dem Husten die Sprache.
So brauchte ich gestern beim McD Ania als "Übersetzerin".
Sah sicher lustig aus, Ania vorne ich dahinter, die Frau fragt nach unseren Wünschen, ich beuge mich zu ania und flüstere ihr ins Ohr und sie gibt es weiter. :-)
Nur als wir dann einen Extrawunsch hatten und die Frau mich dann fragend ansah, bekam ich immer noch kein Wort heraus und nickte nur dämlich.
Ihre Gedanken hätte ich gerne gelesen !!

Das wir zum McD kamen, hatte auch wieder einen Grund.
Unseren jährlichen Besuch beim Kinder-Endokrinologen, wieder haben wir uns auf diese kleine Weltreise begeben.
Den Termin hatten wir um 16h, losgefahren sind wir hier um 13h und zu Hause waren wir knapp vor 19h.
Und wir waren alle, und zwar alle (3).
Diesmal hatte ich noch mehr Bauchweh als beim letzten Mal, weil es einen Punkt gibt, der es jetzt evtl. brenzlig machen könnte, wenn sie weiterhin nicht richtig wächst.
(Kann ich jetzt nicht schreiben, ist echt zu persönlich.)

Warten mussten wir dort bisher kaum, zumindest nicht mehr, seit sie den Bereich dort renoviert haben.
Warten mussten wir sonst immer, als es noch diese engen, dunklen total piefigen Flure gab, mit Sitzecken die aussahen wie aus den 60ern.
Jetzt wo es so schön offen, hell und freundlich ist, sassen wir genau 2 Minuten und wurden dann schon abgeholt.
Und ich hätte den Dr schon gerne mit nach Hause genommen, der ist so putzig, ich kann mir echt vorstellen, dass es mit ihm keine schlechtgelaunten Kinder mehr gäbe.

Er fragte wie mein Eindruck ist, ob sie gewachsen ist, meine Standardantwort : Eher nicht.
Na gut, ich habe mich getäuscht !
Ania ist gewachsen !
3 Zentimeter !
Im ganzen letzten Jahr !!
Waaaaaahnsinn....

Aber sie ist glücklicherweise noch recht gut auf ihrer persönlichen Wachstumskurve.
Aber es reicht, dass wir nun wieder in einem Jahr dort vorstellig werden.
Nur meinte er, dann sollten wir wegen dem o. nicht g. Grund dann doch handeln sollten, dann wäre sie knapp 12, da ginge es dann eher nicht mehr.

Der absolute Burner war ja die Antwort die Ania ihm gab, als er mich fragte, ob sie normal isst.
Ich sagte ja, zumindest für ihre (extrem mäkeligen) Verhältnisse.

Da meinte sie : Nee, es ist ja nie was da !!!! ^^

(Na gut, vielleicht meinte sie Süsses, das ist tatsächlich selten da, weil ich es immer aufesse.)

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Ansonsten laufen hier noch die letzten Vorbereitungen für Dienstag.
Da wird Finn 6, schon.
Das letzte Geschenk von meiner Oma kam heute an.
Die Sachen werde ich am Wochenende mit Ania einpacken, die Karte hat sie schon total toll bemalt und beschrieben.
Am Montag werden wir dann einen Tag in der Küche verbringen, Finn möchte in den Kindergarten gerne wieder die geliebten Zebrakuchen-Muffins mitnehmen.
Und diesmal sollen wie dann bitte auch richtig verziert werde.
Als Marienkäfer.
Ich bin gespannt...


Und noch einmal Nicht-News von der Heimchenfront :
Immer noch die 50% hier, eigentlich das Weibchen, es singt nicht, Ania meint trotzdem es wäre Freddy.
Dabei weiss ich ja schon, dass er es sicherlich nicht ist. Nicht sein kann !
Nun hockt hier also der Annabelle in seinem Platikgefängnis, weil Ania schon in Tränen ausbricht wenn ich es nur andeute.
Ich bin gespannt, wann wir ihnsie endlich los sind.
Derdie Arme sitzt den ganzen Tag nur in der Fruchtzwerghöhle, ist doch doof !

Mittwoch, 29. Juni 2011

Oh oh, Freddy !

Unser Heimchen-Problem ist, sagen wir mal zu 50%, gelöst. ^^

Gestern hatten wir wieder etwas Action.
Ich hörte es bis ins Wohnzimmer zirpen und bin dann mal horchen gegangen.

Und das Zirpen kam auch noch aus Finns Zimmer.
Ania war noch wach und hatte gehört dass ich in Finns Zimmer bin und vor mich hinschimpfe.
Wir standen also dort mit unseren Taschenlampen in Finns Zimmer und versuchten die Richtung zu bestimmen, aus der das Zirpen kam.
War das ein hin und her !!

Am Ende habe ich Finn zu mir rüber getragen und wir haben dann das grosse Licht angemacht.
Haben dann Playmobil verräumt, ein Regal von der Wand gezogen und nicht schlecht geguckt.
Dar war ...nichts !
Wir haben dann den Teppich ein wenig angehoben und darunter einen kleinen Ritz im Boden gesehen, da muss er drinnen gesessen haben.
Da kam er aber nicht raus und wir wollten nicht länger warten.
Wir haben dann das Schlüsselloch zugestopft, damit wir dann am nächsten Tag, also heute, noch einmal nachsehen können.

Ania ist wieder ins Bett und ich habe mich hingelegt um noch zu lesen.
Konnte ich nur kurz, dann fing es an zu zirpen !
Ich wieder gehorcht und dachte ich krieg 'nen Vogel, er lief mir im Wohnzimmer vor die Füsse.
Und ich mag gar nicht schreiben was ich getan habe.
Ich sags mal so, ich habe ihn erwischt.

Jetzt haben wir noch die übrigen 50%, die jetzt in den nächsten Tagen wieder zurückgeht.
Bin ich froh, wenn sie weg ist !

Montag, 27. Juni 2011

Heimchen in der Nacht

Das war eine Nacht, schlimmschlimm !!

Am Samstag kam Ania mit zwei Haustieren nach Hause. :-/
Ihr Freund züchtet die Heimchen als Futtertiere für seine zahlreichen Spinnen mittlerweile selber, er hat so um die 50 Stück.
Und da dachten sich die beiden dass er doch auf zwei vezichten kann, die nahm Ania dann mit nach Hause : Freddy & Annabelle ^^

"Mama, die brauchen nur viel Wasser und Brot !!!"

Zurückbringen ging am Samstag nicht mehr, es war zu spät, am Sonntag war er nicht da.

Aber ich glaube, es erledigt sich von selbst.
Immerhin ist nur noch eines da.

Gestern hatten wir hier gefühlte 20 Ausbrüche.
Am Abend waren erst moch beide da, eine Stunde später nicht mehr.
Dann war wieder eins zurück, das andere nicht.
Aber zum Glück sagte Ania es wäre Freddy der da wäre, also kein 'Alarm' in der Nacht.

So lag ich dann am Abend im Bett, kämpfte damit endlich einzuschlafen.
Und da hörte ich es : Freddy
Ich machte mich auf den Weg um zu horchen, wo er sitzen könnte.
Leider war er nicht in Anias Zimmer.
Am Ende landete ich um ca 1 Uhr im Abstellraum, mit Tupperdose in der Hand hockte ich da also, hörte mir die Töne an und versuchte ihn aufzustöbern. Ohne Erfolg.
Dann war Ruhe und ich legte mich wieder hin.

Und konnte nicht einschlafen, bin irgendwann weggedöst und wurde wieder hellwach als ich ihn hörte.
Diesmal in der Küche, da hatte ich aber keinen Nerv drauf und habe einfach die Tür geschlossen udn gehofft er gibt Ruhe.
Hat er nicht, ich weiss gar nicht, wie so kleine Tiere so ausdauernd sein können.
Diese Geräsuche hört man ja echt noch ein paar Zimmer weiter !
Ich frage mich wirklich, wie ihr Freund es aushält mit den Tieren im Zimmer.
Und vor allem die Familie, die wohnen dort in einer ganz normalen Wohnung, ich kann mir kaum vorstellen, dass man das aushält.
Muss ich ihn mal fragen...

Samstag, 25. Juni 2011

Schönes Lied, schade

Seit letzter Woche nehme ich nun die neuen Schlaftabletten, mit Erfolg.
Also ich schlafe schnell ein, wache gut auf, komme aus dem Bett und träume so gut wie gar nicht mehr, das heisst ich wache auch in der Nacht nicht mehr zitternd auf, wegen irgendwelcher Alpträume.

Dafür hatte ich am Dienstag eine richtig heftige Panikattacke.
Ich hatte im Fernsehen den Teil eines Liedes gehört und hatte es dann bei YT gesucht und auch gefunden.
Während ich dieses Lied hörte alles über mir zusammen.
Ich hatte zuerst das Gefühl, ich müsste sofort eine R. suchen.
(Gibt es in diesem Haushalt nicht mehr, seit ich ein anderes Medikament bekam und während der Einnahme regelmässig alle zwei Tage solche "Anfälle" bekam.)

Dann hatte ich das Gefühl, ich müsste sofort nach oben, aus dem Fenster.

Ania war noch wach und kam ins Wohnzimmer, da konnte ich das Lied ausstellen, vorher ging es nicht.


Meiner Mutter habe ich damit wohl einen heftigen Schreck eingejagt, sie sagte extra das Kaffeetrinken am Donnerstag ab und kam her um nach dem Rechten zu sehen. ;-)
Ich weiss schon, warum ich den Menschen um mich herum (ausser meinem Arzt) nicht meine Gefühle erzähle.
Ich lebe schon so lange, viiieeele Jahre damit und weiss mittlerweile ganz gut damit umzugehen.
Nur dass am Dienstag wieder eine Situation so heftig triggerte, das hatte ich echt schon über ein Jahr nicht mehr.
Kleine Augebblicke habe ich ja immer noch, aber ich habe absolut nicht damit gerechnet.
Obwohl ich es auch schon öfter hatte, dass mich manche Musik sehr stark bewegt.

Dieses werde ich dann wohl erstmal in den nächsten Monaten nicht mehr hören.
Schade, das Lied ist so wahnsinnig schön !

Freitag, 24. Juni 2011

Friedhof, ganz leicht makaber

Neulich auf dem Friedhof :

Ute zupft Unkraut und harkt.
Finn fegt die Randsteine und fängt irgendwann an Löcher (auf dem Grab) zu graben.
Ute fragt, was er da macht.
Seine Antwort : Ich grabe Papa aus ! *gg*
Ist das fies !!!

Und das alles immer so in selbstverständlichem Tonfall.


Naja, und was macht Ute !?
Sie geht zm Spitzenscheiden nicht zum Friseur.
Nein, sie hängt sich mit den Haaren erstmal über die angezündeten Kerzen.
Gut, dass die Haare so lang sind, sonst wäre die Flamme doch glatt bis zur Kopfhaut gekommen.
So blieb noch Zeit nach dem Wahrnehmen des Brandgeruchs, die Flamme zu löschen.

Montag, 20. Juni 2011

Bald ist Urlaub

Hui, ich bin schon wahnsinnig aufgeregt !
Schon in 7 Wochen ist unser Urlaub bei meinem Papa.

Ich war jetzt schon seit 8 Jahren nicht mehr in Berlin und ich freue mich so, es wieder zu sehen.
Wir werden zwar in der ganz anderen Ecke wohnen, aber ich habe Ania schon total neugierig gemacht und wir werden dann mal die Touris machen und in "unseren" alten Bezirk fahren.
Sie möchte gerne das Hochhaus sehen, in dem ich als Kind gewohnt habe.
Ist ja auch was, ein Haus mit 7 Stockwerken, so etwas gibt es hier ja gar nicht. *gg*

Dazu wollen wir (ähm, ich..) meinen alten Schulweg mal ablaufen und meine Grundschule ansehen.
Ich will in alten Erinnerungen schwelgen, mich wundern und wahrscheinlich traurig sein, dass sich soviel verändert hat.
Und meinen Kindern zeigen wo ich lebte als ich in ihrem Alter war.


Und natürlich freue ich mich auf Papa und seine Frau, die habe ich bisher einmal für eine Stunde gesehen und sonst nur mit ihr telefoniert.
Die müssen wir ja nun erstmal kennenlernen.

Dazu freut Finn sich auf seinen tollen Opa, der schon im Kindergarten richtig berühmt ist.
Ich wurde schon so oft von Kindern und Erzieherinnen gefragt, ob es wirklich stimmt, dass der Opa Polizist in Berlin ist. :-)
Das macht mächtig Eindruck auf die Kinder, Finn ist so mächtig stolz, das war bei mir in dem Alter nicht anders.
(Nur leider werden auch die beiden genau das Problem haben, das ich als Kind auch hatte, sie dürfen nichts genaues wissen, wäre zu gefährlich).

Papa hat schon angekündigt seine Uniform in den Flur zu hängen, die sonst im Schrank hängt.
Da wird Finn sicher staunen, er weiss ja, dass der Opa sonst nur ohne Uniform arbeitet "damit ihn die Verbrecher nicht erkennen".


Ania freut sich darauf, schonmal ein bisschen die Gegen zu erkunden, in der wir dann ja ab nähstem Jahr wohnen werden.
Das ist ja auch spannend, Berlin ist ja nun nicht gleich Berlin, die Bezirke unterscheiden sich ja schon arg.
Sie möchte auch schon einmal die Schulen "besichtigen", die wir uns schon ausgeguckt haben, die in Frage kämen.

Und meine Schwägerin freut sich auch schon, die wird dann hier den Housesitter machen, die hat dann sturmfrei.

Sonntag, 19. Juni 2011

Geschlafen ! juhuuu

Bei meinem letzte Besuch der Apotheke hatte ich ja nnu ein kleines "Abenteuer" und durfte mir ein neues Schlafmedikament abholen.
Ich kann es nicht mehr zählen, ich glaube es ist jetzt das vierte Medikament und ich war mir so unsicher, ob es diesmal passend für mich ist.

Ich hatte ja auch schon grosse Angst überhaupt einfach mal damit anzufangen und eine Tablette zu nehmen.
Die letzten Tropfen die ich bekam waren ja schon ein leichtes Neuroleptikum und davon hört man im Allgemeinen nicht viel Gutes.
Und jetzt habe ich also ein Benzodiazepin, vor dem ich eine höllische Panik hatte. Aber nachdem diese Packung nun schon länger hier liegt wurde es langsam mal Zeit anzufangen.

Ich sollte mit einer Tablette abends kurz vorm Schlafengehen anfangen, traute mich nicht und nahm nur eine halbe.
Ich schlafe ja sonst schon nicht viel, aber in der Nacht habe ich insgesamt etwa 30 Minuten die Augen zu gemacht.
Das machte mich ja nun nicht neugieriger diese Tablette noch einmal zu nehmen.

Gestern hatte ich das Gefühl, ich müsste es mal wagen.
Habe zuerst die halbe genommen und nicht geschluckt, sondern unter der Zunge zergehen lassen und habe dann gelesen.
Nach etwa zehn Minuten habe ich gedacht, ich merke noch nichts und wollte noch eine halbe dazu nehmen, der Weg zum Schrank war schon abenteuerlich.
Ich hatte das Gefühl ich hätte gut was getrunken.
Habe die halbe genomen und weiter gelesen.
Musste noch mal auf die Toilette, auf dem Weg dahin musste ich ich an der Wand entlang hangeln. *gg*

Im Bad dann das Gleiche wie nach Finns Geburt als Jürgen mir den Aufpasser machte als ich mal aufs Klo musste : Augen auf, nach vorne gucken udn tief durchatmen, nicht das Du runterkippst. ;-)

Und im Bett dann der Hammer.
Ich wollte noch lesen, schaffte zwei Seiten und hatte dabei dieses Gefühl, das man (ich) hat, wenn eine Narkose eingeleitet wird.
Der Körper wurde schwer, alles war so laaangsam.

Und ich habe gute acht Stunden durchgeschlafen, ohne Träume ohne Aufwachen.
Ich konnte sofort aufstehen, musste nicht erst ewig wachwerden und habe den Tag über was geschafft.

Das hatte ich ja ewig nicht mehr, ich hoffe, es pendelt sich schnell ein, ich mag diese Tabletten nicht zu lange nehmen.

Samstag, 18. Juni 2011

Nun sinds also 2 Jahre !

Der Tag wurde hier ja schon voller Angst erwartet.

Ania war in der Woche vorher sehr angespannt, war ganz schnell auf 180, wenn ihr irgenetwas gegen den Strich ging. Und das war jeden Tag mehrmals der Fall.

Ich habe versucht diese innere Unruhe mit Geschäftigkeit zu unterdrücken, habe viel (auch unnötige) Hausarbeit erledigt, war viel draussen unterwegs.
Gelang mir leider nur bis zum Abend, da ging es mir dann richtig schlecht.

An Finn ist (fast) alles vorbeigegangen.
Er litt (wie ich auch) unter Anias Zuständen.

Einen "Termin" zu finde, an dem ich mit den Kindern zu unserem Blumenladen fahren wollte, war wirklich schwer.
Es wurde dann auch schon ganz knapp.
Ania wollte alleine aussuchen und tat sich dan wahnsinnig schwer damit, sich zu entscheiden.
(Ganz traurig fand ich dann den Moment als Finn der Frau über den Tresen mit so ganz leiser Stimme mitteilte, er möchte einen Sonnenblume für seinen Papa.[Auch jetzt treibt mir die Erinnerung an diesen Augenblick die Tränen in die Augen.])


Der Tag fing ganz gut an, Kinder in Schule und Kindi und ich habe mich am Vormittag noch einmal hingelegt, ein bisschen Schlaf nachgeholt und versucht mit dem Schlaf meine Gedanken einmal für eine Weile auszuschalten.

Zum Mittagessen gab es extra etwas, was wir sehr gerne mögen, Jürgen aber nie im Leben gegessen hätte : Pellkartoffeln


Danach wollte ich das Gesteck abholen und Ania wollte unbedingt mit, eigentlich, aber irgendwie auch nicht.
Riesen-Theater !
Dann sind Finn und ich alleine gefahren.
In der Zeit hat Ania sich zwei Steine organisiert und sie mit einem Edding beschrieben, die wollte sie dem Papa mit zu dem Gesteck legen. :-)

Die zeit auf dem Friedhof war ganz ruhig, es gab keinen Sterit, keiner hat geweint und die Kinder haben nach kleinen Diskussionen zusammen entschieden, was wohin gelegt wird, in wessen "Abteil". ;-)

Der Rest des Tages lief dann aber sehr ruhig, es war richtig harmonisch, sehr schön.

Nur mir ging es noch einige Tage heftig nach, habe tagelang nicht schlafen können.
Das geht jetzt langsam (la-a-a-a-a-angsam) wieder in normales Schlafen über.

Und ich war so wahnsinnig enttäuscht, dass an diesem Tag keiner an uns gedacht hat, nichtmal von der Familie kam etwas. Auch in der seitdem vergangenen Wohe kam nichts. Das hat mir weh getan und geht mir auch jetzt nicht aus den Gedanken.
Ich hätte an dem Tag so gerne etwas von einem lieben Menschen gehört, dass ich nicht alleine bin.
Aber das ist es wohl wieder, es stimmt ja, in Wirklichkeit bin ich doch auch alleine.

Donnerstag, 16. Juni 2011

Versicherung und Fahrrad *nerv*

Ich k*** hier bald echt ab !
Mit dem Fahrrad ist ja nun immer noch gar nix geklärt !

Der Anwalt brauchte noch eine Auflistung von Finns Verletzungen, um die Höhe des geforderten Schmerzensgeldes festzulegen.
Wenn Finn davon nur die Hälfte bekäme, wäre das schon noch sehr grosszügig, "verdient" hat er sichs ja.^^

Und die von der Versicherung geforderten Fotos habe ich schon vor gut drei Wochen zum Anwalt gebracht, die die weiterleiteten.
Und bisher kam als Reaktion wieder genau nüscht.

(Ich kam mir ja ganz toll vor, als ich am Fahrradladen aufschlug, mit Kamera im Anscvhlag sozusagen.
Der Mitarbeiter fand das Ganze auch nicht lustig, na ja, ein wenig schon, er fragte ob ich mich daneben stellen möchte, er macht dann Aufnahmen von mir und dem Rad. ;-)))

Aber im Ernst das Rad steht jetzt schon seit 10 Wochen dort, die Versicherung macht sich da anscheinend was ganz Grosses draus, diesen Schaden zu regeln.
So etwas habe ich noch nie erlebt.



Und ich weiss, ich setze mich wahrscheinlich wieder in die Nesseln wenn ich das jetzt schreibe, ich tus trotzdem. ;-)
Der Fahrer war ja an dem Tag auch geschockt, stammelte nur herum, erzählte das er selber kleine Enkelkinder hat usw.
Und auch diesmal, wie bei Jürgen, ist es so, dass sich dieser Mensch nicht einmal erkundigt hat, wie es Finn geht.
Nicht einmal wenigstens angerufen oder beim Anwalt nachgefragt.
Ich weiss, er hat keine Pflicht dies zu tun, höchstens vielleicht eine moralische (der er sich dann anscheinend nicht bewusst ist oder sein will).
Ich kann da einfach nicht nachvollziehen und hätte Finn was Anderes gewünscht. Einfach ein bisschen Interesse.

(Aber das hatte mein Papa mir auch schon gesagt, dass es heutzutage einfach nicht mehr so ist.
Von diesem Gedanken sollte ich mich besser verabschieden.
Er erlebt es ja auf der Arbeit, er hat da ja mit noch "schlimmeren" Sachen zu tun.)

Sonntag, 22. Mai 2011

mal wieder schlaflos

Nun beschallt es uns von beiden Seiten.
Vorne gibt es eine Party bei den Nachbarn, wie jedes Jahr.
Kein Thema, ist nur einmal im Jahr und die Jugendlichen haben ihren Spass.
(Fand Ania natürlich nicht, die die Musik erst toll fand, dann doof und zum Schluss einfach froh war, dass es gute Musik ist.^^)

Und nach hinten raus, wo Finn und ich schlafen, gibt es das/ein Schützenfest.
Gestern ging es ja noch, erst war es das Schiessen, dann kurze Zeit Musik und später dann singende (gröhlende;-)) Leute auf dem Weg nach Hause.
Und jetzt Musihiiiiiik, ganz grauenhafte !

Und dann ist es noch so warm !
Ich bin hellwach.

Was mir gerade auch viele Gedanken bereitet ist ein Brief unseres Anwalts.
Die gegnerische Versicherung fordert jetzt, Wochen nachdem sie den Kostenvoranschlag bekommen haben, Fotos des Fahrrads.
Nun kann ich also nächste woche zum Geschäft tigern und dort dann das Fahrrad fotografieren, die Bilder ausdrucken, zum Anwalt bringen, der sie dann weiterleitet.
Und vielleicht wird es dann ja auch im nächsten Monat etwas !
Ich drehe noch durch !

Dazu möchte er gerne eine genaue Aufstellung von Finns Verletzungen.
Ach Mensch, er hat doch eine unterschriebene Vollmacht, dass er beim Kinderarzt und dem Krankenhaus Erkundigungen einholen darf.

Nun ja, werde ich es nächste Woche erledigen.
Aber es nervt schon, es sollte nur eine Sachen von 3 bis max. 4 Wochen sein, nun müssen wir noch länger warten.
Ist doch doof !

Mih wirft so etwas zur Zeit wieder total zurück.
Ich bin so wahnsinnig angspannt, habe riesige Angst vor der Zukunft.
Habe das Gefühl vor mir ist ein riesengrosser Berg mit Angelegenheiten die ich noch klären muss und komme mir dabei wieder so alleine vor.
Dazu muss ich nach aussen immer die Starke spielen und kaum jemand denkt mal daran wie es mir geht.
Alle wollen immer nur etwas.
Ich würde so gerne wieder mal eine Woche ohne irgendeinen wichtigen Termin haben.

Samstag, 14. Mai 2011

Wechselwirkungen

In der vergangenen Woche hatte ich mal den Hammer der mich total umhaute.

Am Nachmittag holte ich mir ein Rezept für mein AD bei meinem Arzt.
Das wollte ich dann einlösen, als ich Finn aus dem Kindergarten abgeholt hatte, weil die Apotheke auf unserem Weg liegt.
Da stand ich dann und wartete, während die Mitarbeiterin mit dem Chef sprach, weil sie mir das Medikament so nicht geben konnte.
Ich habe dort eine Kundenkarte und da wird dann im PC angezeigt falls es Wechselwirkungen zwischen den eingenommenen Medikamenten gibt.
Und das wurde diesmal angezeigt.
Ich nehme die Tabletten jetzt seit knapp zwei Jahren und den Schlafsaft seit ca. 7 Monaten, und jetzt wird es angezeigt, das die beiden Medikamente auf keinen Fall zusammen angewendet werden dürfen.

Nun ja, der Chef meinte auch, ich dürfte es so nicht mitnehmen und wies die MA an beim Arzt anzurufen und das zu klären.
Sie hing dann ewig am Telefon weil es dort besetzt war, legte damit die neue Kartenzahlung lahm, musste auflegen, damit die Kundin zahlen konnte.
Rief wieder beim Arzt an, kam nicht durch, bat mich in ein paar Minuten wiederzukommen.
-Ich holte Finn ab,-
Schickte ein Fax zum Arzt, erreichte dann jemanden und erklärte es.
-kam mit Finn dort an.-
Bat mich sofort zum Arzt zu fahren, er wüsste Bescheid.
Ich stand heulend in dieser Apotheke weil ich es einfach unmöglich fand, ich hatte genau am Abend vorher eine neue Flasche angebrochen.
Mann, ich muss den Sch** auch kaufen und bezahlen !

Wir kamen dann beim Arzt an, der zum Glück gleich bei uns um die Ecke liegt.
Ich sagte der MA ich sollte heute noch vorbei schauen wegen der Medikamente.
Und was sagt die mir ?!
"Ja, lassen sie den Saft einfach weg." Und drehte sich wieder weg, erledigt.
Diesmal stand ich dann heulend beim Arzt und eine andere MA die dazu kam schickte mich direkt ins Sprechzimmer.

Dort sassen wir diesmal nur wenige Minuten in denen Finn interessiert den Raum untersuchte und die Liege ausprobierte.
Der Arzt war echt putzig, begrüsste mich und unterhielt sich dann angeregt mit Finn. :-))
In der Zeit konnte ich mich dann wieder etwas herunterfahren.

Er fand es dann übertrieben, was die Apotheke für ein Bohei gemacht hat, hat mir dann aber was anderes aufgeschrieben.
Und wie ich das finden soll, weiss ich nicht.
Es ist ein Benzodiazepin und soll ja eigentlich beruhigen, aber als ich sie das erste Mal genommen hatte, war ich total aufgekratzt und hellwach.
Ich konnte nicht einschlafen in der Nacht, dabei hatte ich nur eine halbe genommen für den Anfang.
Ich bin gespannt und hoffe, das sich das noch ändert.
(Ich will endlich mal wieder richtig einschlafen und durchschlafen können, und das für länger als zwei Stunden.)

Schuluntersuchung + Sommerferien

Am Donnerstag war es nun soweit, wir durften wiederholt im Kindergarten antreten zu einer weiteren Schuluntersuchung.

Den Termin haben wir vor gut zwei Wochen bekommen, um mir den mitzuteilen, machte die "nette Dame" die wie schon von den vorigen Untersuchungen kannten, ein paar Tage Telefonterror und machte die Erzieherinnen verrückt.
Ich könnte mir vorstellen, dass sie so oft angerufen hat, bis sie jede Erzieherin einzeln gesprochen hat.
Mir wurde an einem Vormittag viermal auf den AB gesprochen, im Kindergarten angerufen und dann hat sie mich am Nachmittag erreicht.
Es wurde um Rückruf gebeten, dazu hatte ich ja gar keine Gelegenheit.
Als sie mich dann erreichte war sie schon etwas ungehalten, weil ich nie (!!) zu erreichen bin.


Und über die Untersuchung kann ich echt nur gähnen.
Das war sooo albern !

Finn musste wieder die Sachen machen, die er in der letzten Untersuchung auch schon absolviert hat.
Er wurde abgehört, musste sich einmal gerade hinstellen weil sie sich die Wirbelsäule ansehen wollte.
Dann war er fertig.^^

Und für mich fing es erst an.
Zuerst hörte ich mir den Vortrag an über die Impfungen, die wir (nicht) machen lassen haben.
(Und das, obwolh sie Ihre Rede einleitete mit : Da bin ich sicher nicht die Erste die mit Ihnen darüber spricht und es waren vorher auch wohl einige die es versucht haben, aber....)
Kenne ich ja schon. Da hat ja auch jeder Arzt seine Priorität bei den Impfungen.
Diesmal war es die gegen Hepatitis B.

Danach wieder seine Ohren, es ist zum Heulen.

Und danach hatte sie anscheinend Redebedarf.
Sie erzählte von ihrem Schwager dessen Frau vor einigen Jahren gestorben ist und der dann mit zwei kleinen Jungen alleine war, die ähnlich alt waren wie Finn und Ania, 8 und 4 Jahre.


Das Ende vom Lied ist nun, Finn ist normal ;-) und wird also auch ganz normal im September eingeschult.

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Dann hatte ich diese Woch auch endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis.
Mein Papa hatte mir endlich die Daten seines Sommerurlaubs mitgeteilt, so dass ich mich um die Fahrkarten kümmern konnte.
Das war vierlleicht ein Akt !
Ich werde ja schon jetzt panisch wenn ich an die Fahrt denke, habe Angst den Zug nicht zu erwischen etc.
Ich wollte dann gerne einen Sparpreis erwischen und sass dann abends vor dem PC um die Karten online zu kaufen.
Und es ging nicht !
So stand ich dann um 9h im Reisebüro und konnte dort den sparpreis bekommen.
Ich freue mich, wir werden mit dem ICE fahren, müssen nur einmal umsteigen und haben reservierte Plätze für Hin-und Rückfahrt für 102€ !!
Ich hätte auch die vollen Preise bezahlt, aber so fand ich es doch besser. ;-)

So werden wir also im Sommer schon zwei Wochen in Berlin verbringen, können uns schonmal den Stadtteil ansehen und werden viel unternehmen.
Und ich werden den Kindern die Orte meiner Kindheit zeigen, wo ich gewohnt habe, wo ich zur Schule ging und wo ich so rumhing. :-)

Wir haben uns ja auch schon Gedanken gemacht, was wir so unternehmen wollen und da ist so einiges zusammen gekommen.
Aber ich hatte die Rechnung ohne meinen Pap gemacht, ich hatte ja schon Angst ihm zuviel "zuzumuten", dabei hat er sich anscheinend auch schon eine Liste gemacht.
Nun müssen wir die Listen nur einmal synchronisieren. *gg*

Und ich werde endlich nach 8 Jahren meine älteste Freundin wiedersehen, die ich seit 27 Jahren kenne. Und mit der ich es geschafft habe, über die ganzen Jahre den Kontakt zu halten.

Montag, 9. Mai 2011

Muttertag !?

"Ist heute schon Muttertag ?" fragte Ania ganz erstaunt, als wir den Sandmann sahen und er dort erwähnt wurde.
Gut, Ania hatte es also vergessen.

Und Finn meinte trocken "und dein Geschenk liegt noch im Kindi, hab ich vergessen".^^

Mein Papa samt Frau haben sich am Telefon ausgeschüttet vor Lachen. *gg*

Am Aben wünschte mein Papa mir noch einen schönen Muttertag, um 22 Uhr.

Da musste ich müde lächeln, da wusste ich ja noch nicht, dass ich noch einiges mit den Kindern zu tun haben werde, an dem Abend.

Die Kinder kommen einfach nicht isn Bett.
Finn liegt hier hinter mir und schaut mir beim Tippen zu.
Und Ania war auch schon fünf- oder sechsmal hier.

Ich bin gespannt wie wir nachher aus dem Bett kommen.


Abgesehen vom Nicht-Muttertag habe ich heute mal einiges im Haushalt geschafft, was bisher liegen geblieben war.

Und ich habe schon angefangen Jürgens Seite vom Bücherregal auszuräumen und in Kartons zu verstauen.
Und ich bin fix und fertig.
Ich habe erst zwei der fünf Bretter leer und einen Riesen-Karton voll, ich habe keine Ahnung wie ich den in den Keller bekommen soll.
Die Bücher auf seiner Seite stehen in zwei Reihen, sind also etliche (meine Seite ist noch besser, da stehen die Bücher nicht in zwei Reihen, sie liegen, geht auch gar nicht anders).

Ich brauche dringend Kartons !!!

Freitag, 6. Mai 2011

Viiieeele Gedanken

In den letzten Wochen hat mich ja eine unheimliche "Ausmist-Wut" gepackt, ich möchte vor dem Umzug soviel wie möglich loswerden.
Am Donnerstag war endlich Sperrmüll, ich sass hier schon auf Kohlen.
Wir haben jetzt zumindest den Keller schon zu ¾ leer.

Mit dem Ausräumen haben wir schon am Dienstag angefangen, weil schon einige tage vorher Unmengen an Nierderländern, Polen und Ukrainern mit Lieferwagen herumfahren um die schönsten Sachen zu ergattern.
Beim Aussortieren habe ich diesmal fast keine Sachen behalten, weil mein Herz dran hängt.
So ging auch die riesige Tonschale mit weg, die wir damals zur Beerdigung seiner Oma bepflanzen liessen und einige Jahre später zur Beerdigung seines Vaters.
(Und ich habe es endlich geschafft das Grabkreuz vom Scghwiegervater zu entsorgen. Ich habe im Keller eine Stichsäge gefunden und es einfach kleingeschnippelt.)

Einzig eine grosse Tüte voll mit alten Videos von Jürgen musste bleiben, ich konnte sie einfach nicht nach draussen stellen.
Da geht es mir mit seinen Büchern ja ähnlich. Ich habe bei einem grossen Teil miterlebt wie er sich die auf Flohmärkten "ersammelt" hat, er hat sich über jedes einzelne Buch gefreut und da kann ich sie jetzt nicht einfach so abgeben.
Die werden also alle mit umziehen, genauso wie der grosse Koffer mit seiner Kleidung.
(Nur bei seiner Berufskleidung habe ich mit Ania entschieden, dass wir die entsorgen.
Das sind Unmengen an weissen T-Shirts, Schürzen und Bäckerhosen.
Da hängt unser Herz nicht wirklich dran.)

Und hier oeben geht es weiter.
Ich schleppe ungefähr jeden dritten Tag einen 60l Sack zum Müll, es wird und wird nicht weniger. :-/
Hier liegt soviel Kram, ich schmeisse grosszügig weg und es ist noch viel übrig.

Dazu kommt ein wahnsinniges Chaos, hier sieht es tatsächlich aus als hätte eine Bombe eingeschlagen.
Räume ich an einer Ecke auf, taucht an der nächsten Ecke der nächste Stapel Zeug auf.

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An der Umzugsfront in Berlin geht es allerdings voran.
Mein Papa hat anscheinend mittlerweile seine halbe Dienststelle mobilisiert.
Okeeee, das ist übertrieben, aber in seiner "Abteilung" ist unser Umzug wohl grosses Thema.
Ein Kollege hat sich angeboten, er würde sehr gerne den LKW fahren, den wir dann für den Umzug anmieten würden.
Bei der Gelegenheit meinte eine andere Kollegin er solle sich dann unbedingt an sie wenden, sie könnte uns helfen den LKW zu mieten, sie hätte da Connections !

So bräuchten wir kein Unternehmen beauftragen.
Ich müsste nur sehen, dass bis dahin alles eingepackt bzw. abgebaut ist, damit nur noch eingeladen werden muss.
(Ich muss nur nochmal sehen, woher ich Umzugskartons bekomme und wieviele wir überhaupt brauchen.^^
Ich werde wohl schon Anfang des Jahres anfangen müssen einzupacken.
Viel Hilfe werde ich da wohl nicht bekommen.)

Diese Woche hat mein Papa auch schon zweimal angerufen, man merkt er freut sich wahnsinnig. ;-)
Er wollte jeweils mir nur kurz etwas sagen und am Ende haben wir wieder fast eine Stunde gequatscht.
(Ich wusste nicht, das man so lange über Kanarienvögel quatschen kann. *gg*)

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Abgesehen von den rationalen Entscheidungen die mit unserem Wohnortwechsel zu tun hat, genehmige ich mir alle paar Tage eine Heulzeit.
Ab und an fällt mir etwas ein woran ich mich dann richtig aufhänge.
Vor einigen Tagen war es Anias Konfirmation, mann, was habe ich geheult.
Nun steht ein Gespräch mit unserem Pfarrer an um mit ihm zu besprechen ob es möglich ist, dass Ania in Berlin in den Katechumenen- und Konfirmandenunterricht geht und wir dann für die eigentliche Konfirmation hierher kommen.
Wenn das möglich wäre, könnte sie auch zusammen mit ihren Freundinnen gehen.

Sie möchte unbedingt von unserem Pfarrer konfirmiert werden, dem der beide Kinder getauft hat und der den Papa beerdigt hat, da liegt ihr sehr viel dran.

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Ab und zu habe ich wieder ein heftig schlechtes Gewissen den Kindern gegenüber, sie hier herauszureissen.
Ich schwanke da wirklich hin und her, schlimm.
Dazu die riesige Angst, nicht die richtigen Schulen für die Kinder auszusuchen.
Ania kann ja schon ein bisshen mitentscheiden, soweit es von hier aus geht.
Aber für Finn muss ich entscheiden und ich tu mich da echt schwer.
Dazu dann noch die Tatsache dass Finn hier eingeschult wird und nur ein Schuljahre an der Schule bleibt.
Ich versuche mich ja schon damit zu trösten, dass er in Berlin dann noch fünf Jahre auf der Grundschule haben wird und sich sicher schnell eingewöhnt.

Und bei Ania wird es ja nun so sein, dass sie dort in die siebste Klasse gehen wird und da werden ja eh dann neue Klassen gebildet, so dass sie dann nicht die einzige sein wird, die neu auf der Schule ist.

Aber trotzdem !

Mittwoch, 4. Mai 2011

43...




Die Kerzen hat Ania aufgestellt.
Die Blumen hat sie ausgesucht und in das kleine Döschen bei den Blumen haben wir alle kleine Zettel mit Wünschen reingelegt.

Ansonsten war der Tag okay.

Dienstag, 3. Mai 2011

13 Jahre...

...hätten wir heute "geschafft".
Ich wäre so stolz gewesen, diesen Mann eine so lange Zeit an meiner Seite zu haben.

Nun bleibt mir nur der Stolz, diesen Mann 11 Jahre an meiner Seite gehabt zu haben. :*-(

Sonntag, 1. Mai 2011

aufgelöst

Ich bin mal wieder überrascht, wie schnell sich manchmal vermeintliche Probleme (fast) in Luft auflösen.
Und das durch ein laaanges Gespräch mit unserer FH-UV. *gg*

Unsere FH hatte diese Woche Urlaub und da kam wieder die Urlaubsvertretung sie wir aus dem letzten Jahr schon kennen.
Ich freute mich schon drauf, weil die eine Ausbildung zur systemischen Familienberaterin hat und mit ihr kann ich dann auch mal etwas tiefer in bestimmte Bereiche gehen.
Ohne jetzt zuviel zu schreiben, nach dem Gespräch, das diesmal wieder gute zweieinhalb Stunden dauerte, war ich schon ziemlich aufgeregt.

Und zum Abend hin wurde es wirklich schlimm, ich war fix und alle.

So viel habe ich seit Monaten nicht mehr geweint. In der Nacht habe ich dann auch kaum geschlafen, ich bin den Freitag rungelaufen wie ein Zombie, ganz schlimm.

An dem Abend habe ich dann wieder meinen Papa mit SMS` genervt.
Alle paar Minuten schrieb ich etwas und kurze Zeit später fiel mir etwas ein udn ich musste noch eine schreiben.
Gut, dass er sein Handy immer auf lautlos hat, obwohl er um die Uhrzeit eh nicht mehr aufs Handy schaut, weil er schläft.^^

Na ja, wir haben am Freitag kurz telefonieren wollen, es wurden wieder zwei Stunden daraus.
Und es sieht nun so aus, dass ich in den nächsten Wochen ein Gespräch mit Anias Lehrer haben werde, wie es aussieht mit dem eventuellen Wechsel auf das Gymnasium.
Weil sie dafür dann eine Empfehlung bräuchte, wenn sie dort dann in die 7. Klasse kommt.

Und mein Papa samt Frau werden sich dort schon rechtzeitg um alles kümmern, was ich von hier aus nicht kann.

Also, es läuft !!

Die Kinder freuen sich, sogar Ania freut sich mit jedem Tag mehr.

Gestern haben wir schonmal den Flur gestrichen, nächste Woche ist die Küche dran.
Das war vielleicht ein Akt, der Flur ist komplett leer, die Küche voll, die gestrichenen Wände sehen sehr sch......ön aus und mein Kreislauf war dann auch am Ende.
(Mir macht dieses warme Wetter echt zu schaffen. Jedes Jahr der gleiche Mist. Ich freue mich auf den Sommer und wenn es dann warm wird, macht mein Körper schlapp, ich habe rasende Kopfschmerzen und mein Kreislauf ist immer kurz vor dem Ende.)

Und heute werden wir Anias Zimmer mal richtig durchräumen, ordentlich ausmisten, damit wir dann nicht soviel mitnehmen müssen.
(Und vielleicht finden wir dann auch ihre (Schul-)Flöte wieder, es wäre ja nicht schlecht, wenn sie die hätte, wenn der Unterricht wieder anfängt.^^)

Dienstag, 19. April 2011

Umzug

Und noch immer sieht es so aus, als wäre ich die Einzige, die sich freut. :-(
Wahrscheinlich habe ich einen Fehler gemacht und hätte es erst zwei Monate vor dem Umzug erzählen sollen.^^
Da muss ich jetzt also noch die nächsten zwei Jahre durch, bis es soweit ist.

Aber hier bei uns sieht es doch schon recht gut aus.
Finn freut sich, er sieht es als Abenteuer, ich hoffe, das bleibt so.
Und mit Ania habe ich immer mal wieder gesprochen.
Einmal hat Ania mich gefragt, ob ich die Entscheidung schon getroffen hätte, musste notlügen.
Ich wollte es ihr nicht so vor den Kopf knallen, dass meine Entscheidung schon so gut wie getroffen ist.

Und nun gehen ihr schon so viele Gedanken durch den Kopf, sie überlegt wie sie dann die Wände in ihrem neuen Zimmer gestalten möchte.
Und heute abend haben wir schonmal im Internet nach Schulen geschaut.
Und ich merke schon, dass sie sich ab und zu auch schon freut.

Mein Papa meinte ja, ich soll es keinem erzählen.
Aber ich dachte ja, dass die Menschen, die mich lieben sich für mich freuen.^^

Und ich wollte, dass die Kinder Bescheid wissen, bevor wir in den Sommerferien dorthin fahren.
Damit wir uns den Ort schon mit anderen Augen ansehen können.
So als zukünftigen Wohnort.

Und ich freue mich so !
Ja, der Umzug wäre über 500km weit.
Nach Berliiin ! :-)
Seit Ewigkeiten freue ich mich auf den Tag, an dem ich wieder dorthin zurück kann.
Und nun werden es wohl nur noch zwei jahre sein !

(Ansonsten drehe ich gerade noch durch.
Vorhin habe ich mal wieder eine Gesichtsmaske probiert, die ich noch nicht hatte.
Und ich habe sie schon nur 8 Minuten wirken lassen.
Jetzt sitze ich hier mit dem Kühlakku und versuche mich ins Schadenbegrenzung.
Ich sehe aus wie mit Sonnenbrand, alles rot ausser Mund und Augen.)

Donnerstag, 14. April 2011

Entscheidung + schlechte Reaktionen

Hui, was hier abgeht ist nicht normal !

Endlich geht es uns soweit gut.
Mir geht es wahnsinnig gut mit der Entscheidung für den Umzug.
Die Kinder sind schon nicht begeistert, da "arbeite" ich aber dran.

Aber es nützt nichts, ich kann hier nicht leben, ich gehe hier kaputt.
Seit 16 Jahren halte ich es hier aus, zuerst, weil es nicht anders ging.
Und dann lernte ich Jürgen kennen, der hier niemals weggezogen wäre, also musste ich hier bleiben.

Trotzdem geht es mir hier nicht gut, ich muss hier weg.

Und keiner versteht mich !
Es gibt geau zwei Menschen, die sich mit mir und für mich freuen, dass diese Entscheidung nach so vielen Jahren gefallen ist.

Und der Rest reagiert total abweisend darauf.

Mir gehen da auch so viele Gedanken durch den Kopf, was sich dann alles verändert.
Das Schlimmste ist für mich Jürgens Grab, dass ich dann werde pflegen lassen müssen.
Und was höre ich dann dazu ?
"DAS hat Jürgen nicht verdient !"
Und mich trifft das so heftig.
Das tut mir so weh !
Mir wird es sowieso nicht leicht fallen, ihn hier zu lassen, und dann muss ich solche Sprüche hören.

Ich habe das Gefühl, jeder hält mich für egoistisch und gefühllos.
Aber ich muss doch auch auf mich und meine Kinder schauen.
Und ich sehe hier keine Zukunft für mich.

Ich erwarte ja nicht, dass sie es toll finden, dass ich alles hinter mir lasse, eben auch sein Grab, aber ich möchte so gerne, dass auch gesehen wird, das ich mir Mühe gebe, damit es uns gut geht.

Oder soll ich einfach noch einige Jahre hier unglücklich aushalten und dann gehen wenn die Kinder erwachsen sind ?
Und sie dann hier alleine lassen ?
Aber das will ich nicht.
Kann man nicht auch mal auf sich selber sehen !?

Dienstag, 12. April 2011

Alte Möhre, gute Entscheidung + Ballast los

Mittlerweile hat sich hier alles wieder beruhigt.
Finn hatte es ja ganz gut überstanden, nur ich hatte heftig zu knabbern.
Sein Knie sieht schon wieder super aus, die Wunde an der Stirn ist auch so gut wie weg.
Nur sein Finger sieht noch arg mitgenommen aus, das war echt ein Akt hier, diese wunde zu versorgen.
Ich habe das Pflaster eh schon nur einmal am Tag morgens gewechselt, damit es den Tag über einigermassen hält.
Aber Finn ist da so sensibel ;-) und rennt schon, wen ich seinen Finger nur ansehen möchte.
Na ja, immerhin haben wir das geschafft, ein Pflaster braucht er mittlerweile natürlich nicht mehr.

Ja, wie das jetzt genau weitergeht weiss ich nicht.
Zumindest muss ich das kaputte Rad mal zum Geschäft bringen, zum Begutachten.
(So ein Witz, das Fahrrad habe ich dort vor knapp 4 Monaten gekauft.^^)

Übergangsweise nimmt er jetzt eine alte Möhre von Ania, eine richtige Klapperkiste, die eigentlich im Keller auf den Sperrmüll wartete.
Nachdem wir den hinteren Schlauch gewechselt, eine neue Klingel angeschraubt und ein neues Schloss besorgt haben, kann er vorerst damit fahren.
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Abgesehen davon geht es mir sehr gut.
In den letzten Wochen ist eine Entscheidung gefallen, die mir gaaanz viel Last von meinen Schultern nimmt.
Mehr mag ich noch nicht schreiben, es muss erstmal alles anlaufen.
Immerhin sind die Kinder mittlerweile nicht mehr so ablehnend, wie anfangs.
Ania stellt sich schon einiges vor, für unser neues Leben. :-)

Aber es macht sich bei mir schon jetzt bemerkbar.
In den letzten Tagen habe ich so wahnsinnig viel ausgemistet, eine halbe (Müll-)Tonne Altpapier und zwei 60l Säcke "Müll".
(Man könnte meinen, wir leben hier im Müll. ;-)) )
War alles Ballast den ich abgeworfen habe.

Gestern habe ich mir zum Beispiel meine Post vorgenommen.
Davon hatte ich zwei Tüten voll, uralt, Karten zu meinem 4. Geburtstag.^^
Haben meine Eltern alles aufbewahrt.
Um das mal ein wenig auszudünnen hatte ich mir vorgenommen nur die Post meiner Familie aufzubewahren. Alles andere sollte weg.

Da waren viele Einladungen zu Kindergeburtstagen, unterschrieben von Kindern, an die ich mich gar nicht mehr erinnern kann.

Na ja, es gab vier Stapel :
1. Leere Postkarten für Ania
2. Post an meine Schwester
3. Post an mich
4. Ablage P

Und als hätte ich es geahnt, der kleinste Stapel war der zu Nr 4.^^
Das hat sich ja echt gelohnt !!

Aber immerhin bin ich Stapel 1. und 2. auch schon los.
Die Postkarten habe ich Ania in die Hand gedrückt, die sich tierisch freute.
Und den anderen Stapel habe ich heute an meine Schwester geschickt, was weg ist...*gg*


Jetzt hänge ich gerade an Urlaubserinnerungen weg.
Gut, die Kiste über unseren 4-monatigen Aufenthalt in Spanien ist mal aussen vor.
Aber es bleibt noch so viel anderes übrig.
Wir haben alles aufbewahrt, A-L-L-E-S !!

Das liegt nun da im Schrank und wartet auf meine Entscheidung.


Dann kam der Keller dran, da habe ich mich am Sonntag zwei Stunden vergraben.
Dabei habe ich eine echt grosse Ecke mit den Sachen vollgestellt, die zum Sperrmüll kommen. Und Juhuu, der wird schon am 5.5. abgeholt, dann wird der Keller schonmal zu einem Drittel leer sein.
Ich weiss nur noch nicht, was ich mit den 7 (!!) alten Autoreifen mache, die da gestapelt sind.
Die werde ich echt niemals los !
(DIE will auch sicher keiner mehr kaufen.)

Die vier Winterreifen, die wir mit dem Astra mitkauften und nie fuhren, werden dann dieses Jahr auch endlich in die Zeitung gesetzt.


Bei den Klamotten habe ich mal weitergemacht und ganz viele Auktionen eingestellt. (Meine Mutter hat ja Recht, Finn braucht keine 60 T-Shirts für einen Sommer.)
Bei Ania bin ich auch schon durch, da musste aber mehr da bleiben, weil sie gestreikt hat, schade !
In der Küche habe ich auch schon durchgesehen, was ich an Tuppi nicht mehr brauche. Da fällt es mir aber deutlich schwerer mich von Sachen zu trennen. Ich könnte sie ja noch mal gebrauchen, irgendwann...
Morgen werde ich mich nochmal durchwühlen, ich kann ja nicht alles behalten.

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Und es ist so ein gutes Gefühl, soviel Zeug loszuwerden.
Ich könnte echt ewig weiter machen, aber gerade ist nicht mehr viel da.