Samstag, 14. November 2009

Neben der Spur

Die letzten zwei Wochen waren wirklich stressig.
Ich komme abends kaum mal vor 2h ins Bett und kann dann ewig nicht einschlafen.
Heute morgen bin ich um kurz vor fünf ins Bett und um sieben wieder aufgestanden.
Die Kinder hatten beide heute einen Termin bei der Psychologin, und als ich vorne sass und wartete musste ich mich echt zusammenreissen, um nicht einzuschlafen.
Die Tage zu überstehen fällt mir immer schwerer, ich fühle mich so schlapp und mein Körper ist so schwer, alles kostet so viel Kraft.

Gestern habe ich sogar meinen Termin beim Anwalt verpasst.
Ich war mir so sicher, dass der um zehn Uhr ist, aber er war um neun.^^
So war meine Frau T. vom SkF alleine dort und rief mich hinterher an um mir zu erzählen, was da gesprochen wurde.
An das Telefonat konnte ich mich eine halbe Stunde später schon nicht mehr erinnern. *seufz*

Und es war nicht viel, zur Zeit geht gar nichts, ich hänge mal wieder in der Warteschleife.

Immer wieder gibt es Situationen, in denen mir J. besonders fehlt.
Letztes Wochenende wollte ich Kekse backen, und das ist voll in die Hose gegangen.
Der Teig für das Spritzgebäck wurde nicht so richtg weich, weil die Butter zu kalt war und dann ist mir der Spritzbeutel geplatzt und ich habe den ganzen Scheiss in den Müll geschmissen.
Ich hatte aber Hunger auf Kekse und habe dann noch einmal Kokosmakronen versucht.
Die sind dann aber zum Spritzgebäck mutiert.
Alles war voll mit Eiermatsch, widerlich.
J. fehlt, Eiermatsch musste doch er immer wegmachen, weil es mich echt ekelt.

Ausserdem war er Bäcker, nicht ich, meine gebackenen Sachen sind regelmässig verhunzt.
Nichtmal das Brot aus der Backmischng habe ich hingekriegt.
Ich weiss auch nicht, das war so hin, ich glaube ich habe den Teig zu lange gehen lassen.
Wenn J. irgendwo um mich herum ist, hat er bestimmt regelmässig etwas zum Lachen, wenn ich mir einen abbreche beim Backen.
Finde ich eine schöne Vorstellung.

Da habe ich mich schon aufs Ausschlafen am Wochenende gefreut und nun klingelt mein Wecker nachher um kurz nach sieben.
A. hat ein Nachtreffen vom Sommerlager, auf das sie sich schon seit Monaten freut.
Ich glaube, wenn sie gefahren ist, kletter ich nochmal 'ne Runde ins Bett.

Lange kann ich eh nicht liegenbleiben. Später müssen wir zu meiner Mutter, meine Schwester kommt endlich mal wieder her.
Leider nur für eine Woche, aber ich bin ja glücklich, dass sie überhaupt herkommt.

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