Dienstag, 16. März 2010

Verhandlung - so war es

Nun sind ja schon gute zwei Wochen seit der Verhandlung vergangen.
Und seitdem hatte ich viel Zeit, darüber nachzudenken.
Gefühlsmässig könnte ich auch den Text aus diesem Posting 1:1 übernehmen.

Deswegen schreibe ich mal den Tag der Verhandlung, wie ich ich ihn empfunden habe.

Gegen neun Uhr hat uns S (vom SkF) abgeholt, meine Schwester (A) kam mit.
Als wir am Gericht ankamen, war unser Anwalt noch nicht da.
Wir sind ein bisschen rumgelaufen und habe schonmal den Saal gesucht.
Meine Schwester ging um die Ecke und schob mich gleich wieder zurück, denn dort sass der Andere auf einer Bank.
Wir haben uns dann erstmal um die Ecke vor ein Büro gesetzt und gewartet.

Als dann unser Anwalt kam setzten wir uns an einen Tisch vor dem Saal und redeten noch ein wenig.
Dann wurde unser Fall aufgerufen.

Als ich in den Saal reinging, wäre ich fast hintenüber gekippt, fast der komplette Zuschauerraum war voll !
Locker an die 30 Leute sassen dort.
Schüler oder Studenten, einige mit Schreibblöcken auf den Knien.

Der Richter war wirklich extrem jung, er sah aus, wie aus dem Publikum gegriffen.

Die Verhandlung an sich ging recht zügig vonstatten.

Am Ende war das Urteil das, was die Staatsanwältin gefordert hatte.
90 Tagessätze á 50 Euro

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen